AKTUELLES: Bei Unrecht ist kein Frieden möglich

AKTUELLES: Spende für Fachschule Gebäudesystemtechnik

AKTUELLES: Freude über Akkreditierung für Erasmus+

Technische Schulen
des Kreises Steinfurt

  

  

Die Technischen Schulen des Kreises Steinfurt

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben! Sie können sich auf den folgenden Seiten über unsere Schule und unsere Angebote informieren. Wir stellen Informationen zur Schule, zu Bildungsgängen, Abschlüssen sowie Projekten und aktuellen Terminen dar.

   

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Neuigkeiten

Bei Unrecht ist kein Frieden möglich

„Frieden ist nie selbstverständlich, sondern ein fragiles Gut, das geschützt, verteidigt und immer wieder neu errungen werden muss.“ Mit dieser klaren Botschaft eröffnete Militärpfarrerin Daniela Fricke vom evangelischen Militärpfarramt Münster ihren Vortrag an den Technischen Schulen. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) und der Schule sprach die Theologin vor mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörern – neben zahlreichen Schülerinnen und Schülern auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger – über die Neuausrichtung der evangelischen Friedensethik.

Gleich zu Beginn formulierte Fricke einen zentralen Gedanken ihres Vortrags: „Frieden ist immer gerecht – bei Unrecht ist kein Frieden möglich.“ Frieden müsse deshalb das unverrückbare Ziel politischen und gesellschaftlichen Handelns bleiben müsse. Krieg hingegen könne niemals ein anzustrebendes Ziel sein. Dennoch müsse man anerkennen, dass die Realität von Ungerechtigkeit, Gewalt und Bedrohung gekennzeichnet sei. Unter eng gefassten Voraussetzungen könne deshalb militärische Gewalt zur Verteidigung gerechtfertigt sein.

NEUE DENKSCHRIFT

Fricke erläuterte damit die Position der neuen Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die im Anschluss an den Überfall Russlands auf die Ukraine erarbeitet worden ist. Im Mittelpunkt der neuen Denkschrift stünden vier Dimensionen des gerechten Friedens: an erster Stelle der Schutz vor Gewalt, gefolgt von der Förderung von Freiheit, dem Abbau von Ungleichheiten und einem friedensfördernden Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt. Der Schutz vor Gewalt sei dabei die Voraussetzung für alles Weitere.

MORALISCHER KOMPASS

Die Denkschrift reagiere auf eine Welt, die zunehmend von geopolitischen Spannungen, hybriden Bedrohungen, technologischen Risiken und den Folgen des Klimawandels geprägt sei. Die Bergpredigt Jesu bleibe zwar ein wichtiger moralischer Kompass, könne jedoch keine staatliche Ordnung ersetzen. „Eine Gesellschaft braucht Gesetze, Gerichte und im äußersten Fall auch militärische Mittel, um Gewalt zu stoppen“, machte die Militärpfarrerin deutlich.

VERTEIDIGUNG UND VERWEIGERUNG

Dabei verwies sie auch auf Martin Luther, der bereits 1526 die Frage gestellt habe, ob Soldatsein und christlicher Glaube miteinander vereinbar seien. Sein berühmter Satz „Auch ein Soldat kann in den Himmel kommen“ zeige, dass Gewaltanwendung unter bestimmten Bedingungen – etwa zur Verteidigung – legitim sein könne. Zugleich habe Luther aber das individuelle Gewissen betont und Soldaten die Pflicht auferlegt, ihr Handeln kritisch zu prüfen – und notfalls den Dienst an der Waffe zu verweigern. 

ENTTÄUSCHTE HOFFNUNGEN

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, wie sehr das Thema die Zuhörer bewegt. Besonders ältere Besucher schilderten ihre Enttäuschung darüber, dass sich die große Hoffnung auf eine dauerhaft friedlichere Welt nach dem Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung nicht erfüllt habe. 

SORGE UM KINDER UND ENKEL

Einige berichteten, dass sie in ihrer Jugend aus pazifistischer Überzeugung den Wehrdienst verweigert und an großen Demonstrationen gegen Aufrüstung (Pershing II-Stationierung) teilgenommen hätten. Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der wachsenden Bedrohungslage haben einige ihre Haltung zum Dienst an der Waffe inzwischen jedoch überdacht.  Andere äußerten ihre Sorge um ihre Kinder und Enkelkinder, die womöglich in einer Welt aufwachsen müssten, in der Krieg wieder zur politischen Realität gehöre. 

VERWEIS AUFS VÖLKERRECHT

Pfarrerin Fricke nahm den Bezug zur Gegenwart auf. Die Dimensionen eines gerechten Friedens, wie sie in der EKD-Denkschrift formuliert wurden, finde man im Völkerrecht wieder. Dem widerspräche aber zum Beispiel der Krieg Russlands gegen die Ukraine, und auch die Angriffe der USA und Israels sowie die Gegenschläge Irans seien in dieser Hinsicht äußerst kritisch zu sehen. „Wie soll denn es bei Unrecht Frieden geben können?“

APPELL AN JUGEND

Fricke appellierte zum Schluss an die Verantwortung jedes Einzelnen. Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und offene Gesellschaften seien keine Selbstverständlichkeiten. „Ich möchte in Freiheit in dieser Demokratie weiterleben können“, sagte sie. Dafür müsse jeder auf seine Weise dazu beitragen, dass die Gesellschaft stark genug bleibe, Frieden und Freiheit auch in schwierigen Zeiten zu bewahren. Ein Appell, der sich besonders auch an das jugendliche Publikum in den Technischen Schulen richtete. 

27. Apr. 2026, 17:34 Uhr

Den Alltag ein Stück sicherer machen

Die Technischen Schulen Steinfurt  freuen sich über eine bedeutende Unterstützung im Bereich der Sicherheitstechnik: Das Unternehmen EPS-Vertrieb hat dem Berufskolleg gemeinsam mit dem Hersteller Jablotron moderne Schulungstechnik im Wert von rund 11 000 Euro gespendet.

Im Mittelpunkt der Spende stehen fünf hochwertige Schulungskoffer, die künftig sowohl in der Berufsschule für angehende Elektronikerinnen und Elektroniker als auch in der Fachschule für Gebäudesystemtechnik eingesetzt werden. Ziel ist es, die praxisnahe Ausbildung im Bereich der Sicherheitstechnik weiter zu stärken.

FLEXIBEL EINSETZBAR

Mit der neuen Ausstattung erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden die Möglichkeit, aktuelle Technologien unmittelbar im Unterricht zu erproben. Dazu gehören unter anderem Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldesysteme und Zutrittskontrollen. Auch der Einsatz von Bewegungsmeldern, Türkontakten oder Videokameras kann realitätsnah simuliert werden. Besonders wertvoll: Die neuen Systeme lassen sich flexibel mit der bereits vorhandenen Technik der Schule kombinieren und erweitern so die didaktischen Möglichkeiten erheblich.

Der EPS-Vertrieb mit Sitz in Havixbeck engagiert sich gezielt für die Förderung der elektrotechnischen Ausbildung. Als Vertriebspartner konnte das Unternehmen auch den Hersteller Jablotron, ebenfalls mit Sitz in Havixbeck, für die Unterstützung gewinnen. 

BEIDE SEITEN PROFITIEREN

Damit entstehe eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren: die Schule durch moderne Technik – und die Unternehmen durch gut ausgebildeten Nachwuchs, sagt der Bildungsgangleiter der Fachschule für Gebäudesystemtechnik, Andre Mewald. „Wir sind sehr froh, EPS-Vertrieb und auch Jablotron als Partner an unserer Seite zu haben. Die jetzige Unterstützung und der Support in der Zukunft wird den Unterricht im Bereich der Sicherheitstechnik stark bereichern.“

Auch von Unternehmensseite wird die Zusammenarbeit positiv gesehen. „Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler und Studierenden in der Sicherheitstechnik nicht nur Wissen finden, sondern auch Freude daran entdecken, wie man die Welt ein Stück sicherer macht“, erklärt Vertriebsleiter Tobias Kötters vom EPS-Vertrieb.

Ein weiterer Schritt in Richtung enger Kooperation ist bereits angedacht: EPS-Geschäftsführer Maik Hövelmann stellte in Aussicht, künftig auch Lernende der TSST in den Schulungsräumen von EPS begrüßen zu dürfen.

Mit der Spende werde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen sei, um eine moderne, praxisorientierte Ausbildung sicherzustellen – und den Fachkräften von morgen optimalen Startbedingungen zu bieten, heißt es in einer Pressemitteilung der Technischen Schulen.

Foto (von links): Lehrer Guido Hemesath, Kevin Loers (Jablotron), Maik Hövelmann (Geschäftsführer EPS), TSST-Schulleiter Jochen Jocher, Tobis Kötters (Vertriebsleiter bei EPS), Lehrer Andre Mewald. (Foto: privat) 

27. Apr. 2026, 17:27 Uhr

Freude über die Akkreditierung für Erasmus+

Die Technischen Schulen haben einen wichtigen Erfolg erzielt: Sie wurden im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+ für den Bereich der beruflichen Bildung akkreditiert. Mit einer Bewertung von 95 von 100 Punkten würdigte die Europäische Union die hohe Qualität sowie die zukunftsorientierte Ausrichtung der schulischen Arbeit.

Durch diese Akkreditierung eröffnen sich für die Lernenden neue internationale Möglichkeiten. In Zukunft können sie ihre (Pflicht-)Praktika auch im europäischen Ausland absolvieren – beispielsweise in Portugal, Spanien, Italien oder Zypern sowie in weiteren Mitgliedsstaaten der EU. Dadurch erhalten sie die Gelegenheit, wertvolle berufliche Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln, ihre fachlichen Kompetenzen auszubauen und zugleich interkulturelle Fähigkeiten sowie Sprachkenntnisse zu vertiefen. 

 Dank der Akkreditierung werden die Aufenthalte im Ausland durch Fördermittel der Europäischen Union unterstützt und gemeinsam mit internationalen Partnerunternehmen sowie Bildungseinrichtungen organisiert. Für die Lernenden bedeutet das nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern auch eine strukturierte und qualitativ hochwertige Begleitung vor Ort.

 Mit der Erasmus+-Akkreditierung unterstreichen die Technischen Schulen ihr Engagement für Internationalisierung, Mobilität und eine moderne berufliche Bildung. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, junge Menschen auf die Anforderungen eines zunehmend globalisierten Arbeitsmarktes vorzubereiten und die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in der Region weiter zu stärken.

Foto: Schulleiter Jochen Jocher (links) und der Erasmus-Beauftragte der Technischen Schulen Steinfurt Dr. Lars Flügge freuen sich über die Akkreditierung des Berufskollegs im EU-Bildungsprogramm Erasmus+. 

18. Apr. 2026, 17:51 Uhr

Zertifizierte Gebäudeautomation

Zum zweiten Mal haben acht Studierende der Fachschule für Gebäudesystemtechnik das offizielle KNX-Grundkurszertifikat erworben.  

Der Kurs in einem Umfang von 30 Stunden wurde mit einer theoretischen sowie praktischen Prüfung abgeschlossen und beinhaltet die Umsetzung grundlegender Funktionen wie Beleuchtung schalten und dimmen oder Jalousie fahren. 

Durch die Teilnahme und die bestandene Prüfung wird den Studierenden von der KNX-Association bestätigt, dass sie für die Planung, Inbetriebnahme sowie Diagnose von Gebäudeautomationslösungen auf KNX-Basis qualifiziert sind. 

„Wir sind froh, dass wir den Studierenden im Rahmen der Fachschule ein so wertiges und offizielles Zertifikat ausstellen können“, sagt Andre Mewald, Bildungsgangleiter der Fachschule für Gebäudesystemtechnik.

Fünf der acht Studierenden präsentierten jetzt ihre Zertifikate mit berechtigter Freude für ein Foto.

Seit 2024 sind die Technischen Schulen des Kreises Steinfurt offizielle KNX-Schulungsstätte und bilden auch in Zukunft im Rahmen der Fachschule für Gebäudesystemtechnik angehende Techniker in der Gebäudeautomation aus. Eine neue Klasse wird zum Schuljahr 2027/2028 eingerichtet. 

Interessierte können sich gerne schon jetzt melden: Technische Schulen Steinfurt, Liedekerker Straße 84, 48565 Steinfurt, Tel. 02551-86360; info@tssteinfurt.de

18. Apr. 2026, 17:47 Uhr

   

 

 

 

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Der Kreis Steinfurt ist der Träger der Schule und stellt sicher, dass die Schule mit einer hochwertigen Ausstattung ausgestattet ist, um handlungsorientierten Unterricht und den aktuellen technologischen Herausforderungen gerecht zu werden. Wir freuen uns, Sie auf unserer Seite begrüßen!

 

  

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