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Die Technischen Schulen haben Anfang der 90er Jahre mit zunächst zwei Bildungseinrichtungen im Ausland, dem Telford-College in Edinburgh/Großbritannien und dem EUC-Süd in Sonderborg/Dänemark Austauschmaßnahmen durchgeführt. 1994 schlossen sich die Technischen Schulen mit verschiedenen Berufskollegs aus europäischen Staaten zum Netzwerk „Avenue“ zusammen. Dieses Netzwerk diente schon früh dazu, den internationalen Austausch zwischen den beteiligen Institutionen zu fördern oder gemeinsame Projekte zu initiieren, Fördermöglichkeiten zu eruieren und durchzuführen.

Seit 2004 führen die Technischen Schulen  internationale Projekte mit Hilfe von EU-Förderprogrammen über Erasmus+ (ehemals Comenius) im Bereich Holz- und Metalltechnik durch. Im Zentrum dieser Projekte stehen dabei die Schülerinnen und Schüler. Sie müssen sich möglichst selbständig die Problemstellung erarbeiten, lösen und präsentieren.  

 

Projektorientierte Partnerschaften im Überblick

 

2016-2018   Erasmus+ "Easy charging-Green driving"

Beim aktuellen Projekt steht die Elektromobiltät sowie die Energiepolitik der Partnerländer im Vordergrund. Die Lernenden des Technischen Gymnasiums entwickeln einen Fahrradständer, der E-Bikes per Induktion mit Hilfe von regernativer Energie aufladen soll. Des Weiteren wird eine Broschüre verfasst, die sich mit der Energiepolitik der einzelnen Staaten aus dem Projekt auseinandersetzt. Neben der Provenciale Secundaire School in Bilzen (Belgien), die Stord Vidaregaande Skule aus Norwegen, die Stredni Skola aus Tschechien gehört auch die Schule aus Island, die Fjolbrautaskoli, mit zu den Partnern. Der folgende Link führt zur Projektdokumentation auf Facebook 

 

2014-2016 Erasmus+ "Additve-manufakturing-Adding high tech in education"

Bei diesem Erasmusplusprojektes ging es um den 3D-Druck. Einer innovativen Technologie, die immer mehr Bereiche umfasst und deren Auswirkungen für Technik und Wirtschaft kaum abschätzbar sind. Der 3D-Drucker sollte dabei von den Gymnasiasten der Technischen Schulen konstruiert, dessen Komponenten selbst hergestellt und auch die Programmierung übernommen werden, sodass die Lernenden auf dem neuesten Stand der Technikentwicklung sind. Darüber hinaus bestand die Aufgabe darin, mit Hilfe des 3D-Druck Puzzleteile in internationaler Zusammenarbeit zu fertigen, sodass sich am Ende des Projekts die Teilleistungen der einzelnen Staaten, bzw. der Schülerinnen und Schüler, zu einem ganzen Puzzle zusammenfügt. Der folgenden Link führt zur Projektdokumentation auf Facebook

 

2012-2014 Comenius „Choose the future-Choose technology“

Dieses internationale Projekt mit den Partnern aus Belgien, Norwegen und der Tschechischen Republik  setzte sich mit den Fragen auseinander, wie konstruiere und programmiere ich einen Roboter, der Bäume hochklettern soll, eine Maschine die Chips sortiert oder eine Website. Damit beschäftigen sich die Schüler der 12. Klasse des Gymnasium und die informationstechnischen Assistenten an den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt. Ziel des Projektes bzw. der Abschlusspräsentation war es, junge Menschen für Technik zu begeistern.

 

2010-2012 Comenius "Comenius Excited"

Das Comenius-Projekt "Comenius-Exited" wurde in den Schuljahren 2010 bis 2012 mit den multilateralen Partnern aus Belgien, Norwegen, Dänemark, der Tschechischen Republik und Island durchgeführt. Bei diesem Projekt wurde eine vollautomatische Produktionsstraße entwickelt und eine Internetpräsenz gestaltet. Die Abschlusspräsentation fand in Belgien (Alden Bissen) statt.

 

2008 bis 2010 Comenius-Projekte "Chipsortingmachine" und "Speckbrettschläger" 

Im April 2008 konnte zwei Comenius-Schulprojekte durchgeführt werden:

Ein mulitlaterales mit italienischen, tschechischen, polnischen und belgischen Schülern, bei dem eine Verpackungsmaschine für CD-Hüllen von Schülern entwickelt und fertiggestellt wurde. Die Abschlussveranstaltung wurde z. B. auch durch das belgische Fernsehen, welches Schüler der Technischen Schulen zum Projekt auf Englisch interviewte. Des Weiteren haben die Lernenden der Berufsfachschule Metall eine Chipsortiermaschine erstellt und ein Handbuch in Deutsch dazu verfasst, welches von den Lernenden der Klasse 11 des Technischen Gymnasiums ins Englische übersetzt wurde. Die Abschlusspräsentation fand in Uherské Hradiště (Slowakei) im Frühjahr 2010 statt.

 

Das zweite Comenius-Projekt aus dem Holzbereich war bilateral mit unser Partnerschule Alanta (Technik-Berufsschule ATVM) aus Litauen. Zuerst waren im Mai die deutschen Tischler-Azubis zwölf Tage in Litauen. Dort wurden 40 Speckbrettschläger in 17 Schritten mit Zirkel und Geodreieck konstruiert. Beim Gegenbesuch im November 2009 lernten dann insgesamt 22 Azubis aus Litauen in den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt, wie ein Speckbrettschläger mit Hilfe eines Computerprogrammes hergestellt werden kann. Für beide Gruppen waren dabei die unterschiedlichen Produktionsmethoden sehr spannend und durch sportlichen Hintergrund fanden die beiden Gruppen auch schnell zueinander. 

 

2004 bis 2006 Comenius  "Wir bauen das europäische Haus"

Bei diesem bilateralen Comenius Projekt mit der Partnerschule aus Litauen Alanta standen die Kinder im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler aus Litauen und den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt produzierten gemeinsam Puppenstuben aus Holz für Kindergärten. Zunächst waren hierzu die Schülerinnen und Schüler  der Technischen Schulen in Litauen zu Gast, bevor dann die Auzubildenden aus Litauen in Steinfurt begrüßt werden konnten. Am Ende des Projekts wurden dann die Puppenstuben an die Kindergärten übergeben.