Vortrag zur Sicherheitspolitik: Ein anderer Blick auf den Krieg in der Ukraine
„Digitaler Zwilling“ setzt neue Maßstäbe im Technikunterricht
Theaterprojekt: Wenn Maschinen fühlen lernen
„Fahrschule“: Woher unsere Schülerinnen und Schüler kommen
Technische Schulen
des Kreises Steinfurt
Die Technischen Schulen des Kreises Steinfurt
Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben! Sie können sich auf den folgenden Seiten über unsere Schule und unsere Angebote informieren. Wir stellen Informationen zur Schule, zu Bildungsgängen, Abschlüssen sowie Projekten und aktuellen Terminen dar.
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Russland-Ukraine-Krieg: Eine andere Sichtweise
Am 19. Februar findet an den Technischen Schulen Steinfurt eine weitere sicherheitspolitische Vortragsveranstaltung statt. Thema: „Der Krieg in der Ukraine – Hintergründe, Motive und Ansätze zu einem möglichen Frieden“. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) durchgeführt und setzt die Vortragsreihe zu aktuellen sicherheitspolitischen Fragestellungen fort.
KRITISCHER BLICK
Referentin ist Dr. Petra Erler (Foto), die gemeinsam mit dem ehemaligen FDP- und SPD-Politiker Prof. Günter Verheugen im Jahr 2024 das Buch „Der lange Weg zum Krieg. Russland, die Ukraine und der Westen – Eskalation statt Entspannung“ veröffentlicht hat.
In ihrem Vortrag beleuchtet sie die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges sowie die Interessen und Motive der beteiligten Akteure. Dabei nimmt sie insbesondere die Rolle westlicher Staaten nach dem Zerfall der Sowjetunion sowie die westliche Positionierung gegenüber der Ukraine kritisch in den Blick.
BUCH LÖST KONTROVERSE AUS
Die Thesen der Autoren haben eine kontroverse öffentliche Diskussion ausgelöst. Dr. Erler stellt ihre Sichtweise vor, diskutiert mögliche Ansätze zur Beendigung des Krieges und stellt sich im Anschluss den Fragen des Publikums.
VERANSTALTUNG IST ÖFFENTLCH
Die Veranstaltung findet von 9.45 bis 11.15 Uhr in der Aula der Technischen Schulen Steinfurt statt. Neben Schülerinnen und Schülern sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wenn Maschinen fühlen lernen
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Inclusion – Human Rights and Chances for All“ hat der Literatur- und Theaterkurs ein eigenes Zukunftsdrama entwickelt.
Ausgangspunkt war die Frage, wie sich das Zusammenleben von Menschen und Maschinen entwickeln könnte – und welche ethischen Herausforderungen damit verbunden sind.Nach einer Einführung in Utopien und Dystopien in Literatur und Film entschieden sich die Schülerinnen und Schüler, ihr Stück an das Computerspiel Detroit: Become Human anzulehnen.
Im Mittelpunkt stehen Androiden mit Gefühlen und Bewusstsein sowie zentrale Fragen wie: Haben Maschinen ein Recht auf Leben? Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Technik? In Gruppen entwickelten die Teilnehmenden Figuren, schrieben Szenen und erarbeiteten gemeinsam ein Theaterstück über drei Freunde, die in eine futuristische Welt im Jahr 2038 geraten. Dort begegnen sie Menschen und Androiden – und moralischen Dilemmata rund um Verantwortung, Freiheit und Selbstbestimmung.
Das Stück wurde vor wenigen Tagen für Eltern Freunde und die Klassen der Teilnehmenden präsentiert.
"Digitaler Zwilling" bereichert den Technik-Unterrricht
Mit dem Projekt „Schiebetor 4.0“ setzen die Technischen Schulen Steinfurt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, digital geprägten technischen Bildung. Gemeinsam mit zwei Industriepartnern wurde ein innovatives Lernkonzept entwickelt, das Virtual-Reality-Technologie gezielt für den Unterricht nutzbar macht.
REALITÄT DURCH VR-BRILLEN
Im Mittelpunkt steht ein sogenannter digitaler Zwilling eines industriellen Schiebetors. Mithilfe von VR-Brillen können Schülerinnen und Schüler dieses Tor virtuell erleben und bearbeiten. Damit lassen sich Prozesse aus der industriellen Fertigung und Automatisierung realitätsnah simulieren – von der Planung über die Konstruktion bis hin zu Wartung und Service.
NEUER BILDUNGSGANG
Fachlehrer Bernd Oettigmann betont den didaktischen Mehrwert: „Dieses neue Lernkonzept soll vor allem im Beruflichen Gymnasium im Bildungsgang Ingenieurwissenschaften, aber auch in der Zusatzqualifikation für angehende Techniker im Unterricht eingesetzt werden.“ Sein Kollege Jürgen Ungruh ergänzt: „Auch für den neuen Bildungsgang Automatisierungstechnik – Digitale Produktion, den wir ab dem Schuljahr 2027/2028 anbieten, ist das Konzept höchst interessant.“
INDUSTRIEPARTNER
In enger Zusammenarbeit mit den Industriepartnern Köster Systemtechnik (Iserlohn) und Digi-Welt (Berlin) wurde das Projekt in den vergangenen Tagen weiterentwickelt. Beide Unternehmen waren mit ihren Experten vor Ort, um das Konzept gemeinsam mit den Lehrkräften praxisnah auszugestalten.
Peter Konegen von Köster Systemtechnik lobt die Rahmenbedingungen an den Technischen Schulen Steinfurt: „Wir finden an dieser Schule mit der vorhandenen Anlage Industrie 4.0 beste Bedingungen.“ Die Software wird von Digi-Welt bereitgestellt.
IDEE VOM EX-SCHÜLER
Deren Geschäftsführer Detlef Tanne verweist auf die Wurzeln der Idee: „Wir haben hier in Steinfurt mit einem ehemaligen Schüler, David Bischoping, jemanden gehabt, der in seiner Begeisterung für VR-Brillen die eigentliche Konzept-Idee hatte und intensiv daran getüftelt hat. Das war großartig!“
„Schiebetor 4.0“ steht beispielhaft für die enge Verzahnung von Schule, Technik und Industrie – und für einen Unterricht, der Lernen erlebbar macht.
INFOS AM TAG DER OFFENEN TÜR
Zum Lernprojekt „Schiebetor 4.0“ sowie zu allen Bildungs- und Abschlussmöglichkeiten an den Technischen Schulen weitere Informationen am „Tag der offenen Tür“: Samstag, 7. Februar, 10-13 Uhr
Akkreditierung für Erasmus+: Praktika im EU-Ausland einfacher möglich
Die Technischen Schulen haben einen großen Erfolg erzielt: Sie wurden für das Erasmus+-Programm in der beruflichen Bildung akkreditiert. Mit einer hervorragenden Bewertung von 95 von 100 Punkten bestätigt die Europäische Union damit die hohe Qualität und Innovationskraft der schulischen Arbeit.
Dank der Akkreditierung können Lernende ihre verpflichtenden Praktika künftig im europäischen Ausland absolvieren. Einsatzorte sind unter anderem Portugal, Spanien, Italien oder Zypern, ebenso wie weitere Länder der Europäischen Union. Die Auslandspraktika bieten eine einmalige Gelegenheit, berufliche Fachkenntnisse zu vertiefen und gleichzeitig internationale Arbeitsweisen kennenzulernen.
EU-FÖRDERGELD UND STARKE PARTNER
Die Aufenthalte werden durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert und gemeinsam mit internationalen Partnerbetrieben und Bildungseinrichtungen organisiert. Dadurch sind eine hohe Qualität der Praktika sowie eine verlässliche Betreuung der Lernenden sichergestellt.
GEWINN FÜR LEHRE UND ZUKUNFT
Mit der Erasmus+ Akkreditierung stärken die Technischen Schulen des Kreises Steinfurt ihre internationale Ausrichtung und eröffnen den Lernenden wertvolle Chancen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Internationale Erfahrungen, interkulturelle Kompetenzen und erweiterte Sprachkenntnisse sind wichtige Bausteine für den Einstieg in einen zunehmend globalen Arbeitsmarkt.
Ansprechpartner: Dr. Lars Flügge (EU-Koordinator)
Informationen über dieses besondere Bildungsangebot sowie über alle anderen Bildungsgänge und Abschlussmöglichkeiten an den Technischen Schulen gibt es am „Tag der offenen Tür“, Samstag, 7. Februar, 10 bis 13 Uhr, Liedekerker Straße 84. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Ausführliche Details zu den Auslands-Praktika: Pra_sentation_Praktikum_Akkreditierung.pdf
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Der Kreis Steinfurt ist der Träger der Schule und stellt sicher, dass die Schule mit einer hochwertigen Ausstattung ausgestattet ist, um handlungsorientierten Unterricht und den aktuellen technologischen Herausforderungen gerecht zu werden. Wir freuen uns, Sie auf unserer Seite begrüßen!
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