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Kampf gegen den Blutkrebs – Große Registrierungsaktion an den Technischen Schulen Steinfurt

 

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Mithelfen, den Blutkrebs zu besiegen: Das war sicher die Hauptmotivation bei der großen Registrierungsaktion für eine Stammzellenspende, die an den Technischen Schulen Steinfurt stattfand.

Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs. Unter den Betroffenen sind zahlreiche Kinder und Jugendliche. Viele benötigen zum Überleben eine Stammzellspende, finden jedoch keinen passenden Spender. Die passenden Stammzellen als Rettung für einen Patienten zu finden, bedeutet  also die große Hoffnung auf ein zweites Leben.

 

Um viele junge Leute für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren, hatte die DKMS mit den Technischen Schulen Steinfurt diese Registrierung vereinbart. In drei großen Informationsrunden wurden im Multifunktionsraum der Schule rund 800 Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Informationen über die Notwendigkeit der Maßnahme veranschaulicht.

 

Aktionsleiterin Shanthiya Theyagarajah stellte dar, wie schwer es ist, aus über 17000 verschiedenen Gewebemerkmalen die richtige Kombination herauszufinden, die zu einer Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient führt. Zwar seien schon 7,7 Mio Spender registriert, doch warteten immer noch viel zu viele Blutkrebspatienten auf einen geeigneten Spender. Ein junger Mann stellte anschließend seine persönlichen Erfahrungen mit der Registrierung dar: Er war später ausgesucht worden, eine Stammzellenentnahme zu ermöglichen. Somit konnte er schließlich einer schwerkranken Patientin helfen, den Kampf gegen den Blutkrebs zu gewinnen.

 

Nach diesem beeindruckenden Erfahrungsbericht waren Schulleiter Thomas Dues und (für die Organisation des Tages) Franz-Josef Niehues erfreut, dass sich schließlich 231 Schülerinnen und Schüler registrieren ließen. Dabei mussten das Mindestalter und genaue Personalien ebenso sorgfältig erfasst werden wie die korrekte Durchführung eines Wangenabstrichs als Gewebeprobe für die DKMS ermöglicht werden.

 

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Für die organisatorische Begleitung der Aktion sorgte die Klasse 11A des Technischen Gymnasiums Gestaltungstechnik, die in kurzer Zeit eine große Anzahl an Registrierungen gleichzeitig ermöglichte. Nur das notwendige Mindestalter von 17 Jahren und einige weitere Körpermerkmale verhinderten, dass sich noch mehr Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs registrieren ließen.

 

Viele der Teilnehmer an der Aktion, die aus Berufsfachschulen, Berufsschule und Technischem Gymnasium kamen, hatten hinterher das Gefühl, hier eine gute Tat unterstützt zu haben, die möglicherweise einmal Menschenleben retten kann. Einige finanzielle Spenden für die DKMS gingen zusätzlich in der Schule ein, mit denen die kostenaufwändige Registrierung auch in Zukunft gewährleistet werden kann. Alle Beteiligten an den Technischen Schulen Steinfurt sprachen von einem vollen Erfolg der Aktion, die in einigen Jahren wiederholt werden soll.