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Polarlichter und mehr

Lernende der Technischen Schulen zurück aus Island

 

Erasmus2017 IS 1

 

Polarlichter, Geysire, Wasserfälle, Vulkane und weitere Naturschauspiele beeindruckten  die Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums bei ihrer Projektfahrt nach Island. Ermöglicht wurde dieser Aufenthalt durch das Erasmus-Plus-Projekt „easy charging - green driving“. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam einen Fahrradständer zu bauen, der E-Bikes induktiv und mit regenerativen Energien auflädt.

 

Neben Deutschland waren auch die Partner aus Norwegen, Belgien und der Tschechischen Republik nach Island gereist, um sich gemeinsam über das Projekt auszutauschen und die weiteren Entwicklungsschritte zu besprechen. Natürlich stellte dies für die Lernenden eine Herausforderung jenseits des Klassenraumes dar, da sie selbst die Projektentwicklung und den weiteren Verlauf dem internationalen Publikum auf Englisch präsentieren mussten - eine Aufgabe, die sie mit Bravour meisterten.

 

Erasmus2017 IS 2

 

Seit dem letzten Treffen in Norwegen haben die Lernenden der Technischen Schulen einen mobilen Anhänger konstruiert, der mit Hilfe von nach oben ausklappbaren Photovoltaikelementen in der Lage ist, E-Bikes aufzuladen. Die Partnerschule aus Island hat einen Fahrradständer gebaut, der mit Hilfe eines Adapters den Akku eines E-Bikes induktiv auflädt. Aber auch die Partnerschulen aus Norwegen, Belgien und der Tschechischen Republik berichteten von ihren Fortschritten.

 

Neben der Arbeit hatten die Lernenden Zeit, Island und die Partnerschule kennenzulernen.  Nach der Landung in Keflavík stand der „Goldene Circle“ auf dem Programm. Diese touristische Route beinhaltet Sehenswürdigkeiten wie Vulkane, Geysire, die goldenen Wasserfälle Gullfoss und Þingvellir an der Grenze der amerikanischen und europäischen Kontinentalplatte.

 

Die Partnerschule im Norden Islands ermöglichte es ferner, dass die Teilnehmer das Unternehmen „Rockwool“ zur Steinwolle-Herstellung erkunden konnten und ein unterirdisches Wasserkraftwerk besichtigen durften, welches die Region in Sauðárkrókur mit regenerativer Energie versorgt.

 

Neben diesen offiziellen Punkten stellte die Natur ihr eigenes Programm. Des Nachts versetzten Polarlichter die Lernenden und auch die Lehrkräfte in Erstaunen.

 

Die Schüler freuten sich am Ende des internationalen Meetings vor dem Rückflug auf den Besuch von Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt.