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E-Bike-Aufladung in Norwegen – Projekt der Technischen Schulen Steinfurt

 

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Induktive E-Bike-Aufladung. dies war das Ziel eines Projektmeetings im Rahmen des Erasmus+ Projekts in unterschiedlichen Partnerländern Zwei Schülerinnen des Technischen Gymnasiums Gestaltungstechnik und vier Schüler des Technischen Gymnasiums Maschinenbau sind in Begleitung ihrer Lehrkräfte der Technischen Schulen Steinfurt zu einem Projektmeeting in Norwegen geflogen.


Direkt nach der Landung in Bergen auf dem Weg nach Stord/Leirvik machten die belgische und die deutsche Projektgruppe einen Zwischenstopp in der Stadtmitte von Bergen, um den berühmten Fischmarkt, die bunte Altstadt und den Hafen bei sommerlichen Wetterbedingungen zu besichtigen. Eine Besonderheit im Hafen war die Besichtigung eines uralten, aber trotzdem noch einsetzbaren deutschen Schiffs, dessen Crew aus verschieden freiwilligen Erwachsen zusammengesetzt ist, die bereit sind, für die Reisedauer an Bord umsonst zu arbeiten.

 

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Ganz im Sinne des Projektschwerpunkts "Nachhaltigkeit und Umweltschutz" besichtigten die Teilnehmer aus den fünf Partnerländern die Firma Hywind in Stord, die sich auf den Bau von schwimmenden Windrädern spezialisierte. Im Vordergrund stand dann die Stärkung der Teambildung bei unterschiedlichen motivierenden Sportaktivitäten wie Paddeln, Slaglining und Stelzen gehen.

 

Am folgenden Tag besichtigten die Projektgruppen nach einer Führung durch die Schulwerkstätten der norwegischen Partnerschule die Firma Maritim Clean Tech, die sich auf die Entwicklung von induktiven Technologien zum Aufladen von Fähren und Schiffen fokussiert. Nach dem Mittagessen in der norwegischen Schule präsentierten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte aus allen Partnerländern im Rahmen des Projektmeetings ihre bisherigen Arbeitsergebnisse. Hierbei ging es um die jeweiligen Entwürfe und den bisherigen Umsetzungsstand für die E-Bike-Ladestation in den jeweiligen Partnerländern und um den Arbeitsstand zum Thema Einsatz der induktiven Energie im Hinblick auf die E-Bike-Ladestation. Die einzelnen Partnerschulen haben ihre Ergebnisse gemeinsam abgeglichen und optimiert.

 

Nach dem sehr produktiven Meeting machten die Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den norwegischen und belgischen Schülern eine Bootsfahrt zu dem Sommerhaus eines Schülers auf einer kleinen Insel, um dort beim gemeinsamen Fischen, Grillen und Bergsteigen ihre Projekterfahrungen auszutauschen und die englischen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Unterschiedliche Projektsprachen bargen für alle keine großen Barrieren.

 

Am Folgetag trafen die Lehrerinnen und Lehrer im Projektmeeting weitere Absprachen und genauere technische Vereinbarungen und Optimierungen zur Konstruktion der Ladestation für E-Bikes und legten außerdem weitere gestalterischen Ziele wie die Endfassung der Projektbroschüre, Flyer- und Bannergestaltung sowie das Design von geplanten Giveaways in 3D-Print für die Abschlusspräsentation fest. 

 

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